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Erfahrungen von Investoren in Serbien British American Tobacco, zweitgrößter Zigarettenhersteller weltweit Der Europa-Chef von British-American Tobacco (BAT), Ben Stevens, kommentierte den Kauf des serbischen Zigarettenherstellers DIV (Duvanska Industrija Vranje) wie folgt: “Die Einführung der lokalen Marke Vision gerade mal 89 Tage nach der Privatisierung von DIV stellt einen Weltrekord in unserer Branche dar”. BAT hat daraufhin beschlossen, in DIV soweit zu investieren, daß in Vranje Zigaretten der Marken Lucky Strike und Pall Mall für den internationalen Markt hergestellt werden können. [SEEUROPE, 20.05.2004] Tetra Pak, weltweit führender Hersteller von Lebensmittelverpackungen “Unsere Erwartungen wurden erfüllt, und wir sind entschlossen, eine starke Präsenz auf dem serbischen Markt aufrecht zu erhalten und Serbien als Basis für die weitere Entwicklung in der Region zu nutzen.” Jerome Bayle, Managing Director, Tetra Pak [SIEPA, 2005] ATB, österreichischer Hersteller von Antriebstechnik “Mit dem Kauf von SEVER verfügen wir ab sofort über einen gut entwickelten Produktionsstandort in Zentral- und Osteuropa.” [GLAS-JAVNOSTI, 2005] Metro, Handelskette aus Deutschland “Serbien verfügt über eine eindrucksvolle Entwicklungsperspektive", begründete Metro-Sprecherin Natasa Glisic die Investition von Metro in Serbien (Belgrad und Kragujevac). dm, Drogeriekette aus Österreich (Deutschland) Günter Bauer, Co-Eigentümer und geschäftsführender Gesellschafter von dm drogerie markt Österreich, sagte anläßlich der Eröffnung des ersten dm-Drogeriemarktes in Serbien: Blue Star, Hardwarehersteller aus Deutschland BLUE STAR stellt in Serbien PC-Komponenten und Peripheriegeräte wie TFT-Monitore, Laufwerke oder MP3-Player her. Entscheidend für die Investition waren, so BLUE STAR, nicht nur die niedrigen Lohnkosten, sondern auch die zum Vergleich mit Taiwan und Fernost als Produktionsstandort niedrigen Transportkosten und -zeiten zu den westeuropäischen Absatzmärkten. Während der Transport der Endprodukte von Taiwan in die EU etwa 15 Tage dauere, betrage er aus Serbien gerade mal 36 Stunden. [GLAS-JAVNOSTI, 2004] Mercator, führende slowenische Einzelhandelskette Zoran Jankovic, Vorstandsvorsitzender und größter privater Miteigentümer von Mercator, sagte über den serbischen Markt: “Ich denke, daß ausländische Investoren die Vorteile unterschätzen und sich eher auf die Schwächen und Gefahren des Marktes konzentrieren - also auf die Schattenwirtschaft, Wahlausgänge und ähnliches. Im allgemeinen suchen Investoren Sicherheit. Der einstige Premier Djindjic sagte einmal diesbezüglich bei einer Konferenz zu einer Gruppe von Investoren: ´Wer hundertprozentige Sicherheit haben möchte, der kann in die Schweiz gehen, und wer nach Chancen sucht, der kann nach Serbien kommen.´ Ich persönlich denke, daß dieser Markt früher oder später Teil der EU sein wird.” [SEE TV, 06.02.2004] Loher, Hersteller von Industriegetrieben aus Deutschland Der Mittelständler aus Bocholt stellt in Subotica pro Jahr 500 Generatoren für Windkraft- und Bergbauanlagen her. Der Geschäftsführer, Jörg Recktenwald, begründet die Entscheidung, in Subotica zu produzieren, mit den niedrigen Lohnkosten und Körperschaftssteuern vor Ort. [GLAS-JAVNOSTI, 2004] Impol, Aluminiumhersteller aus Slowenien Der slowenische Aluhersteller Impol beteiligte sich im Jahre 2002 an der Privatisierung des serbischen Alu-Walzwerkes VALJAONICA ALUMINIJUMA SEVOJNO und wurde mit 70% Haupteigner des serbischen Unternehmens. Das Resultat der slowenischen Investition (geplante Gesamtinvestition: 50 Millionen EUR) war nicht nur eine Änderung des Firmennamens in IMPOL SEVOJNO, sondern vor allem ein richtiggehendes Aufblühen des privatisierten Walzwerkes: In den ersten 9 Monaten des Jahres 2003 stieg die Produktionsmenge im Vergleich zum Gesamtjahr 2002 um 94%. Bereits jetzt, Ende 2003, beträgt der Exportanteil des Unternehmens 95%. Für die nächsten 4-5 Jahre wird ein im Durchschnitt jährliches Umsatzwachstum von etwa 80% erwartet. Bis 2007 wir voraussichtlich auch die Produktivität Weltstandard erreicht haben. Jernej Cokl, der Vorstandsvorsitzende von IMPOL, berichtet erfreut: “Ein solches Wachstum [wie hier in Sevojno] gibt es in der ganzen Welt nicht”. Die größte Sorge Cokls ist, daß das beeindruckende Wachstum des Werkes in Sevojno das Gesamtunternehmen finanziell nicht überbelastet. [DANAS, 2004] Beispiele ausländischer Investitionen Hier einige Beispiele seit 2000 erfolgter ausländischer Direktinvestitionen: INTERBREW (Belgien) PHILIP MORRIS (USA) und BRITISH AMERICAN TOBACCO (USA/UK) LUKOIL (Russland) US-STEEL (USA) CARLSBERG (Dänemark) HENKEL (Deutschland) HELLENIC PETROLEUM GROUP (Griechenland) OMV (Österreich) BALL/SCHMALBACH LUBEKA (USA/Deutschland) TARKETT-SOMMER (Deutschland/Frankreich) AGROKOR (Kroatien) UNIWORLD (USA) SALFORD (UK) IMPOL (Slowenien) MERCATOR (Slowenien) WAZ (Deutschland) Die EBRD (European Bank for Recovery and Development) EFES PILSEN (Türkei) MIDLAND RESOURCES (UK) Ausländische Banken: VOLKSBANK, RAIFFEISENBANK, BANK AUSTRIA, SOCIETE GENERAL, u.a. |
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