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Mileva Einstein-Maric Mileva Maric (häufig auch Marity geschrieben) bzw. Mileva Einstein-Maric, Studienkollegin, wissenschaftliche Mitarbeiterin in seinen fruchtbarsten Jahren und erste Ehefrau und Mutter beider Söhne Albert Einsteins, wird zunehmend als Co-Autorin der Relativitätstheorie angesehen. Der Beitrag Mileva Marics an der Relativitätstheorie Der Beitrag Mileva Einstein-Marics an der Relativitätstheorie wird erst seit Anfang der 1990er in der breiten Öffentlichkeit diskutiert (“The New Scientist”, “Physics Today”, “Die Zeit”, “The Washington Post”, etc.). Die Hinweise auf einen wesentlichen Anteil Einstein-Marics an der Relativitätstheorie sind inzwischen vielzählig und gewichtig. Trotzdem sind die Wissenschaftshistoriker in dieser Frage bis heute gespalten, denn ein nicht unbeachtlicher Teil der Wissenschaftshistoriker bekämpft diese These weiterhin vehement. Teilweise sind die dabei angeführten Contra-Argumente jedoch nicht tragfähig oder für die Diskussion eigentlich irrelevant (Pro-Argumente sollen “gefälscht sein” - was jedoch eindeutig widerlegt wurde; Oder es wird behauptet, es liege eine “feministische Voreingenommenheit” vor). Laut den Pro-Argumenten für einen erheblichen Anteil Mileva Einstein-Marics an Albert Einsteins Leistungen, soll, und so sehen dies die Wissenschaftshistoriker auch in zunehmendem Maße, Mileva Einstein-Marics Unterstützung beileibe nicht nur emotionaler Natur gewesen sein (welcher der junge Albert Einstein, wie er später selbst zugab, damals noch sehr bedurfte, und in der drei Jahre älteren Mileva auch fand), sondern muß auch in wesentlichem Maße im Bereich der gemeinsamen Theoriebildung und vor allem ihrer mathematischen Darstellung und Überprüfung gelegen haben (Einstein soll, wie er auch mehrfach selbst zugab, ein relativ schlechter Mathematiker gewesen sein - im Gegensatz zu Mileva Maric). Die Hauptargumente, welche hierbei von Vertretern der These von Maric als “Mutter der Relativitätstheorie” genannt werden, sind in Kürze wie folgt: - der indikative Inhalt der Korrespondenz zwischen Albert Einstein und Mileva Einstein-Maric und vor allem (von den Maric-Gegnern regelmäßig ignoriert oder verschwiegen): - die Aussage des russischen Physikers Abram F. Joffe (einstiger Physik-Papst der UdSSR) in seinem Buch “Erinnerungen an Albert Einstein”, daß die drei epochemachenden Artikel Einsteins im Band XVII der “Annalen der Physik” von 1905 im Original mit "Einstein-Maric" gezeichnet waren. Joffe hatte die Originale als Assistent von Röntgen gesehen, der dem Kuratorium der “Annalen” angehörte, welches die bei der Redaktion eingereichten Beiträge zu begutachten hatte. Zu dieser Arbeit zog Röntgen seinen Summa-cum-laude-Schüler Joffe bei, der auf diese Weise die heute nicht mehr greifbaren Manuskripte (sie sind angeblich spurlos verschwunden, und waren zuletzt in den USA befindlich) zu Gesicht bekam. Hier ein Zitat aus Joffes “Erinnerungen an Albert Einstein”: [Englische Übersetzung:] 'For Physics, and especially for the Physics of my generation - that of Einstein's contemporaries, Einstein's entrance into the arena of science is unforgettable. In 1905, three articles appeared in the 'Annalen der Physik', which began three very important branches of 20th Century Physics. Those were the theory of Brownian movement, the theory of the photoelectric effect and the theory of relativity. The author of these articles - an unknown person at that time, was a bureaucrat at the Patent Office in Bern, Einstein-Marity (Marity - the maiden name of his wife, ...).'[1] [Russisches Original:] 'Для физиков же, и в особенности для физиков моего поколения - современников Эйнштейна, незабываемо появление Эйнштейна на арене науки. В 1905 г. в «Анналах физики» появилось три статьи, положившие начало трём наиболее актуальным направлениям физики ХХ века. Это были: теория броуновского движения, фотонная теория света и теория относительности. Автор их - неизвестный до тех пор чиновник патентного бюро в Берне Эйнштейн-Марити (Марити - фамилия его жены, ...).'[1] [1] 1. A. F. Joffe (also: Ioffe), "In Remembrance of Albert Einstein", Uspekhi Fizicheskikh Nauk, Volume 57, Number 2, (1955), p. 187. А. Ф. Иоффе, Памяти Алъберта Эйнштейна, Успехи физических наук, срт. 57, 2, (1955), стр. 187. Special thanks to my wife, Kristina, for her assistance in the translation. I initially found this reference in Pais' work of 1994, and he credited Robert Schulmann with it, but did not give a date. I later discovered that Evan Harris Walker had cited it in "Mileva Maric's Relativistic Role", Physics Today, Volume 44, Number 2, (1991), pp. 122-124, at 123. Zitiert von: http://home.comcast.net/~xtxinc/mileva.htm Links Encyclopedia4you: http://www.encyclopedia4u.com/m/mileva-maric.html Der australische Sender ABC hat einen Dokumentarfilm zum Thema produziert - mit dem Titel “Untold Stories: Einstein´s Wife”. Der Film wurde auch vom nordamerikanischen Wissenschaftssender PBS ausgestrahlt, brach sämtliche Zuschauerrekorde des Fernsehkanals, und wurde für den Emmy Award nominiert: PBS hat auch eine ausgezeichnete Webpräsentation zum Thema erstellt: “PBS - Einstein´s wife” Heise-Telepolis-Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18196/1.html ORF-Artikel über Mileva Maric-Einstein: http://sciencev1.orf.at/sciencev1.orf.at/science/news/134550.html EMMA-Artikel über die Mutter der Relativitätstheorie: http://www.emma.de/05_3_mileva_einstein.html Eine prägnante aber umfassende Zusammenfassung der Einstein-Maric-Diskussion ist unter folgendem Link zu finden: http://kaneda.iguw.tuwien.ac.at/~rli/Seiten/kooperat/maric1.htm Weitere Literaturhinweise zum Thema: http://kaneda.iguw.tuwien.ac.at/~rli/Seiten/kooperat/maric4.htm bzw. |
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